Jedes Jahr werden in der, Landwirtschaft Millionenwerte an Gebäuden, Mobiliar, Vieh und Erntevorräten vernichtet. Dies sind nicht nur um unabwendbare Schicksalsschläge, sondern die Resultate aus Unachtsamkeit und Leitsinn.
Abgesehen von Heuselbstentzündung gehen die größten Brandgefahren von elektrischen Anlagen und Maschinen sowie gefährlichen Arbeiten wie Löten oder Schweißen aus. Auch vorsätzliche Brandstiftungen haben schon viele Höfe in Schutt und Asche gelegt. Im folgenden bekommen sie eine Reihe von Ratschlägen, die die Brandgefahr auf Ihrem Anwesen verringern wird.
Heuselbstentzündung
Eingelagertes Heu und auch Stroh neigen aufgrund biologischer Vorgänge zur Selbstentzündung. Deshalb muss man...
Vorsicht beim Heugebläse walten lassen.
Durch Wickelkerne oder andere Fremdkörper können Funken in den Heustock gelangen. Deshalb müssen...
Die Überwachung der Temperatur im Heustock.
Futterstöcke müssen regelmäßig mit einer DLG-anerkannten Heumesssonde im Raster von 1 bis 1,5 m, mindestens 3 Monate lang ab dem Tag der Einlagerung, gemessen werden. Dies gilt auch für hochdruckgepresstes Heu. In den ersten Wochen ist die Messung verstärkt durchzuführen. Bei ansteigenden und im bedenklichen Bereich gleichbleibenden Temperaturen ist der zeitliche Abstand der Temperaturmessung zu verkürzen.
Erwärmung
Bis 45°C unbedenklich
2 3 mal wöchentlich messen
Höhere Temperaturen
Bis 60°C bedenklich
Tägliche Messung
Ab 60°C brandgefährlich
Besondere Aufmerksamkeit erforderlich, messen im Abstand von höchstens 5 Stunden
Ab 70°C akute Brandgefahr
13.04.01 15:55:55 (MEZ) - Mitteleurop. Sommerzeit
Bei Fragen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an den Webmaster
© Copyrigt 2000 Feuerwehr Törring Markus Wagner. Alle Rechte vorbehalten